Partnergeschäfte

Wie wird man Partnergeschäft von Bad Vilbel Plastikfrei?

 

Wir haben uns dafür entschieden, jeden Laden, der sich bewirbt einzeln anzuschauen und zu beurteilen, ob er unser Partner werden kann oder nicht. Es geht uns um das Gespräch, um das Ziel und um einen Plan, immer weniger Plastik zu benutzen. Auch das Gespräch mit Kunden ist uns wichtig. Die Partnergeschäfte beziehen ja mit der Plakette „Partner – Plastikfreies Bad Vilbel“ Position. Für eine nachhaltigere und plastikfreie Zukunft.

Dennoch wollen wir, dass unsere Entscheidung, welches Geschäft das Label „Partner – Plastikfreies Bad Vilbel“ bekommt, transparent und nachvollziehbar ist. Wir werden daher für jedes Geschäft einzeln darstellen, welche Ziele formuliert wurden und welcher Plan für eine Umsetzung gefasst wurde.

Alle Geschäfte in Bad Vilbel können die Plakette beantragen. Schicken Sie uns eine Mail, wir kommen auf Sie zu.

Unser Partnergeschäfte im Einzelnen:

 

Für uns als Jeans-Spezialist ist das Thema Plastikfrei oder nicht Bestandteil der Produktpolitik.
Die allermeisten heute erhältlichen Jeans haben einen unnötig hohen Anteil an Elasthan, oftmals auch zusätzlich Polyester.
Grundsätzlich kann eine geringe Beimischung von Elasthan (1% bis 2%) sinnvoll sein. Höhere Anteile verderben jedoch den Jeans-Charakter und verhindern zudem die Recyclingfähigkeit einer Hose. Wir sind ja seit gestern Jeans-Recycling-Annahmestelle. Hier arbeiten wir mit jeans-recycling.org, einer gemeinnützigen Initiative, zusammen. Der Anteil an synthetischen Fasern darf bei einer Jeans maximal 5% betragen, um sie noch recyceln zu können.
Am besten sind natürlich Jeans aus 100% Baumwolle, von denen wir sehr viele im Laden haben. Diese Modelle sind hinsichtlich Haltbarkeit und Umweltbilanz unsere Spitzenreiter.

Marco Rahn, byteMyStork OHG, Marktplatz 2, 61118 Bad Vilbel

Im Mittelpunkt des Dottenfelder Hofladens steht der Gemüseverkauf, der ohne Einwegplastik auskommt. Die verwendeten Gemüsekisten werden immer wieder eingesetzt.

Der Brot-,  Wurst- und Käseverkauf setzt auf mitgenommene Behälter. Leider kann dies in Coronazeiten nicht eingehalten werden.

Die eigenen Milchprodukte werden in Mehrweggläsern mit Plastik-Mehrwegdeckeln angeboten. Auch kann die Milch in eigenen Glasflaschen abgefüllt werden.

Genauso wurde der Verkauf von frischem Süßen (Apfelsaft) von Plastikmehrweg umgestellt auf Glasmehrweg.

Ziel ist es, so wenig Plastik zu verwenden wie möglich und immer weniger Plastikverpackungen einzusetzen.

Geplant ist eine Unverpackt-Ecke, eine Abfüllstation für flüssiges Waschmittel. Mehrwegverpackungen für Käse, Oliven etc. auch in Coronazeiten.